Katalog "2 x 20. Juli - die Doppelverfilmung von 1955"


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1955, elf Jahre nach dem misslungenen Attentatsversuch vom 20. Juli auf Adolf Hitler, kommen im Abstand von nur 48 Stunden gleich zwei Spielfilme in die Kinos der BRD, in denen Planung, Durchführung und Scheitern des militärischen Aufstandes thematisiert werden: ES GESCHAH AM 20. JULI von G. W. Pabst, produziert von der Ariston-Film GmbH in München und DER 20. JULI von Falk Harnack, produziert von der CCC-Film in Westberlin. In einer Zeit, in der ein großer Teil der Bundesdeutschen den Widerstand noch als „Verrat“ ablehnte, sorgte die Konkurrenzverfilmung für Aufsehen und eine Reihe von Konflikten. Ein erbitterter Kampf um Filmtitel, Stoff und Bürgschaften zwischen den Produzenten, persönliche Einsprüche, öffentliche Proteste und Klagen vor Gericht seitens der Nachfahren und Hinterbliebenen von Beteiligten am Attentat und anderem zeitgenössischem Personal begleiteten die Realisierung der Projekte. Die Politik sah sich ebenso zur Einmischung veranlasst wie die Filmwirtschaft.

Die Publikation zeichnet anhand von umfassenden Produktionsunterlagen - vorrangig aus dem Artur Brauner-Archiv des Deutschen Filminstituts/Deutschen Filmmuseums - diese konfliktreiche Doppelverfilmung nach.

2004, 78 S., 346 g., ISBN: 3-88799-070-6, zahlreiche Abbildungen.
 

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