Filmdokumentation/digitaler Katalog "Gesamtkunstwerk Expressionismus“


Filmdokumentation/digitaler Katalog "Gesamtkunstwerk Expressionismus“

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Zahlreiche Künstler bilden zwischen 1905 und 1925 interdisziplinäre Gruppen und Netzwerke. Dreh- und Angelpunkt ihrer (kultur)revolutionären Bestrebungen ist das Gesamtkunstwerk. Architekten wie Bruno Taut und Walter Gropius entwerfen in ihrem Korrespondenzzirkel „Gläserne Kette“ utopische Film- und Bauprojekte, Hans Poelzig setzt seine gotischen Architekturvisionen im filmischen Meisterwerk „Der Golem, wie er in die Welt kam“ von Paul Wegener in Szene. Die Ateliers von Ernst Ludwig Kirchner sind schon vor dem Ersten Weltkrieg Gesamtkunstwerke, in denen Leben und Kunst eins werden, Mehrfachbegabungen wie Oskar Kokoschka malen nicht nur, sondern schreiben auch und führen Regie...

Die 25-minütige Dokumentation „Gesamtkunstwerk Expressionismus“ stellt ausgewählte Projekte und ihre Protagonisten vor: Tänze von Mary Wigman und Anita Berber treffen auf Arbeiten von Peter Behrens oder Paul Hindemith. Kunstwerke von Otto Dix, Erich Heckel und Max Pechstein, Filmdokumente aus dem Berlin der 1920er-Jahre, Ausschnitte aus expressionistischen Filmkunstwerken wie „Das Cabinet des Dr. Caligari“ sowie Gedichte und Manifeste, die der Schauspieler Sebastian Blomberg einfühlsam vergegenwärtigt, erzeugen eine Atmosphäre, die aus dem historischen Material heraus den Geist der Zeit zu neuem Leben erweckt.

Entstanden zur Ausstellung: Mathildenhöhe Darmstadt 24.10.2010–13.2.2011 in Kooperation mit dem Deutschen Filmmuseum, Frankfurt am Main

220g.

Zur Ausstelllungsseite www.gesamtkunstwerk-expressionismus.de

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